{"id":1554,"date":"2015-07-17T17:35:50","date_gmt":"2015-07-17T17:35:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decinti.com\/?p=1554"},"modified":"2017-04-27T06:54:38","modified_gmt":"2017-04-27T06:54:38","slug":"menschlicher-makel-in-barocken-bilderwelten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/menschlicher-makel-in-barocken-bilderwelten\/","title":{"rendered":"Menschlicher Makel in barocken Bilderwelten"},"content":{"rendered":"<header>\n<div>http:\/\/koelner-newsjournal.de\/menschlicher-makel-in-barocken-bilderwelten\/<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/koelner-newsjournal.de\/category\/lokales\/\" rel=\"category tag\">Lokales<\/a> <a href=\"http:\/\/koelner-newsjournal.de\/menschlicher-makel-in-barocken-bilderwelten\/\"> <time itemprop=\"datePublished\" datetime=\"2015-07-17 11:46:23\">17. Juli 2015<\/time> <\/a> <a href=\"http:\/\/koelner-newsjournal.de\/menschlicher-makel-in-barocken-bilderwelten\/#comments\"> 0 <\/a> <a href=\"http:\/\/koelner-newsjournal.de\/author\/pamela\/\"> Pamela Haridi <\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<\/header>\n<div itemprop=\"articleBody\">\n<h5>Der Gem\u00e4ldezyklus \u201eDas Narrenschiff\u201c von Alejandro DeCinti in Bonn<\/h5>\n<p>St\u00fcrmische See, ein mit verloren wirkenden Menschen hoffnungslos \u00fcberf\u00fclltes Boot, darin das riesenhafte Profil eines Verzweifelten in Todesangst \u2013 das tief ber\u00fchrende \u00d6lgem\u00e4lde \u201eNaufragio\u201c<\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"Menschlicher Makel in barocken Bilderwelten\" src=\"http:\/\/koelner-newsjournal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/AusstellungMenschlicherMakel01-720x1152.jpg\" width=\"302\" height=\"484\" \/><\/div>\n<p>(dt.: Schiffbruch) in der Bonner <strong>\u201eGalerie Gabriele Paqu\u00e9\u201c<\/strong> trifft den Betrachter mit Wucht und zeichnet sich durch frappierende Aktualit\u00e4t aus. Es sind die Abgr\u00fcnde, Defekte, Zweifel und \u00c4ngste, die der chilenische K\u00fcnstler <strong>Alejandro DeCinti<\/strong> in seinem fulminanten Gem\u00e4ldezyklus \u201eDas Narrenschiff\u201c auslotet. Die Arbeiten von <strong>Alejandro DeCinti<\/strong> sind noch <strong>bis zum 1. September 2015<\/strong> in der <strong>Galerie Gabriele Paqu\u00e9<\/strong> an der <strong>Bl\u00fccherstra\u00dfe 14 in Bonn<\/strong> zu sehen.Inspiration f\u00fcr die barock anmutenden Bilderwelten des in Madrid lebenden Malers war die gleichnamige sp\u00e4tmittelalterliche Moralsatire von <strong>Sebastian Brant<\/strong>, dem erfolgreichsten deutschsprachigen Buch vor der Reformation, das menschliches Fehlverhalten und Laster wie Habsucht, Schw\u00e4tzerei oder Kleidermoden als Auswuchs n\u00e4rrischer Unvernunft darstellt. \u201eDeCinti schl\u00e4gt mit k\u00fcnstlerischen Mitteln eine Br\u00fccke \u00fcber alle Epochen \u2013 von der mittelalterlichen Literaturvorlage \u00fcber die Renaissance, den Barock bis hin zur Moderne.\u201c, erl\u00e4utert Galeristin <strong>Gabriele Paqu\u00e9<\/strong> und erg\u00e4nzt: \u201eSeine beeindruckenden Gem\u00e4lde weisen eine tiefe Anziehungskraft auf. Sie sind ebenso zeitlos wie unsere Defizite und Makel.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die in der Galerie gezeigten faszinierenden gro\u00df- und mittelformatigen Exponate bedient sich <strong>Alejandro DeCinti<\/strong> der altmeisterlichen Technik \u201eChiaroscuro\u201c \u2013 einer in der Sp\u00e4trenaissance und im Barock entwickelten Hell-Dunkel-Malerei, die sich durch starke Kontraste auszeichnete und sowohl der Steigerung des R\u00e4umlichen als auch der des Ausdrucks dient. K\u00fcnstler wie <strong>Leonardo da Vinci<\/strong>, <strong>Caravaggio<\/strong>, <strong>Rembrandt<\/strong>, <strong>Rubens<\/strong> oder <strong>Velazquez<\/strong> gelten als Meister dieser Methode. <strong>Alejandro DeCinti<\/strong> betont: \u201eIch verstehe mich als traditionellen, handwerklichen Maler, der \u2013 basierend auf dem Studium der klassischen Literatur -, die menschlich bedeutungsvollen Fragen anschneidet, begleitet von einem gro\u00dfen Interesse an dem barocken Helldunkel.\u201c Durch diesen Malstil wird die jeweilige Szene lebendig und der Betrachter gepackt. <strong>Alejandro DeCinti<\/strong>, 1973 in Santiago de Chile geboren, studierte Kunst an der \u201eUniversidad de Chile\u201c, wo er das Stipendium: \u201eExcelencia Academica\u201c erhielt. Er begeisterte das Kunstpublikum bereits mit zahlreichen Ausstellungen in Chile, Belgien, den Niederlanden, Italien, Brasilien und Deutschland. Dar\u00fcber hinaus nahm er an mehreren internationalen Kunstmessen teil. Seit 2002 lebt und arbeitet er in Madrid.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas Narrenschiff\u201c von Alejandro DeCinti<\/strong> <strong>Galerie Gabriele Paqu\u00e9<\/strong> <strong>Bl\u00fccherstra\u00dfe 14<\/strong> <strong>53115 Bonn<\/strong> <strong>\u00d6ffnungszeiten:<\/strong> Wegen des gestiegenen Interesses wird die Ausstellungsdauer bis zum 1. September 2015 verl\u00e4ngert. Jeden Samstag von 14 Uhr \u2013 18 Uhr (Nach telefonischer Absprache ist eine Besichtigung auch au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten m\u00f6glich!) Tel.: 0228 \u2013 41 07 67 55 \u00a0 Text- und Bildquelle: J\u00f6rg Schwarz<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>http:\/\/koelner-newsjournal.de\/menschlicher-makel-in-barocken-bilderwelten\/ Lokales 17. Juli 2015 0 Pamela Haridi Der Gem\u00e4ldezyklus \u201eDas Narrenschiff\u201c von Alejandro DeCinti in Bonn St\u00fcrmische See, ein mit verloren wirkenden Menschen hoffnungslos \u00fcberf\u00fclltes Boot, darin das riesenhafte Profil eines Verzweifelten in Todesangst \u2013 das tief ber\u00fchrende \u00d6lgem\u00e4lde \u201eNaufragio\u201c (dt.: Schiffbruch) in der Bonner \u201eGalerie Gabriele Paqu\u00e9\u201c trifft den Betrachter mit Wucht und [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1525,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"acf":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.decinti.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/6-_MG_0187.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1554"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1554"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1554\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.decinti.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}